Geschäftsbericht 2014

February 19, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Geschäftsbericht 2014

Organisation

Einladung zur 106. ordentlichen Generalversammlung am Donnerstag, dem 25. Juni 2015, um 18:00 Uhr im Kurhaus Wiesbaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden, Raum „Christian-Zais-Saal“.

Vorstand

Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2014 und Vorlage des Jahresabschlusses 2014 3. Bericht des Aufsichtsrats über seine Tätigkeit 4. Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung und Erklärung des Aufsichtsrates hierzu

Adolf Gorczynski

Vorsitzender des Vorstands

Peter Eckhoff

Dieter Lautner

Lothar Steingässer

5. Feststellung des Jahresabschlusses 6. Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses/Bilanzgewinns 7. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat 8. Wahlen zum Aufsichtsrat 9. Neuregelung Kreditgrenzen nach § 49 GenG*

Aufsichtsrat

10. Neufassung der Satzung* 11. Verschiedenes Der Jahresabschluss und der Lagebericht liegen zur Einsicht in den Geschäftsräumen der MEG aus. Anträge zur Tagesordnung müssen bis zum 18. Juni 2015 dem Vorstand vorliegen.

Thomas Heymann Vorsitzender des Aufsichtsrats

Haico Böhmer

Werner Nonnenmacher Der Aufsichtsrat gez. Thomas Heymann

*Ausführliche Erläuterungen erhalten Sie mit der Einladung zur Generalversammlung. Hermann Schultze Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Ulrich Bomm

Hermann Weyrich

Inhalt Andreas Orth Schriftführer

Frank Oswald Stellv. Schriftführer

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Christof Doege

Holger Leisenheimer

Organisation 2 Einladung 3 Vorwort des Vorstandsvorsitzenden 4 Lagebericht 6 Umbau Frankfurt 14 Bericht des Aufsichtsrats 16 Leistungsschau 2014 18

Jahresabschluss 2014 21 MEG-Stiftung 25 Anhang 26 Modernisierungsoffensive 28 Sonstige Angaben 30 Gedenken 31

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Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

schaffen, und wir können und werden uns mit unseren Bemühungen nicht auf den bundesdeutschen Markt beschränken. Es gibt zahlreiche Länder in der EU, von denen wir betroffen von hoher Jugendarbeitslosigkeit hören. Auch das müssen wir angehen, gemeinsam mit den Innungen und Verbänden, den Betrieben und uns als Ihrer Genossenschaft. Wie heißt es so treffend und schön: Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele!

Adolf Gorczynski

Vorsitzender des Vorstands

Liebe Mitglieder und Geschäftsfreunde, es war sicher nicht ganz einfach, unsere MEG auch im 107. Jahr ihres Bestehens erfolgreich zu halten. Nach einem furiosen 1. Quartal mit einem Umsatzzuwachs von 10 % zum Vorjahr folgten drei enttäuschende Quartale, in denen dieser Vorsprung aufgebraucht wurde und letztendlich das Vorjahr um 2,0 Mio. € unterschritten wurde. Gründe hierfür sind hauptsächlich bei der Entwicklung der Wärmedämmung zu suchen und auch im Trockenbau gab es deutliche Rückgänge zum Vorjahr. Bei der Förderung der Wärmedämmung haben wir mit unserer Modernisierungsoffensive RheinMain große Anstregungen unternommen: Wir haben sie gemeinsam mit Bauingenieur Ronny Meyer aufgebaut und auch auf unser ganzes Vertriebsgebiet ausgedehnt. Eine weiter unfaire, negative Berichterstattung zur Wärmedämmung ließ jedoch in der gesamten Branche keinen Anstieg zu, sondern im Gegenteil: Die Umsätze gingen sogar allgemein zurück. Die Politik reagierte noch zum Jahresende mit einem neuen Konjunkturpaket und stellte die steuerliche Förderung der Wärmedämmung in Aussicht.

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Trotz dieser negativen Vorzeichen ist es uns gelungen, Ihre MEG gut über die Runden zu bringen, einen soliden wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen und auch noch deutliche Signale und Akzente für die Zukunft zu setzen. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die vorherige Generation im Maler- und Ausbauhandwerk intensiv mit der Wärmedämmung als (weiteres) Angebot aus unseres Handwerks befasst. Mit großem Engagement, Fortbildungen und viel Erfahrung wurde dieses Aufgabengebiet zur Domäne unseres Gewerkes mit weit über 75 % aller ausgeführten Arbeiten. Wir kämpfen als MEG gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Kunden dafür, diese Expertise des Malerhandwerks zu erhalten und somit auch die Aufträge von morgen zu sichern. Denn wir sind davon überzeugt, dass zur Erreichung unserer Klimaziele auch an der vorhandenen Bausubstanz erhebliche Arbeiten und Ertüchtigungen notwendig sind. Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen. Eine weitere Weichenstellung für die Zukunft ist die Nachwuchsförderung, bei Ihnen in den Maler- und Ausbaubetrieben wie auch bei uns im Großhandel. Die demografische Entwicklung trifft uns derzeit mit atemberaubender Schnelle und Heftigkeit. Der Markt scheint gerade leer gefegt von Azubis, die ausbildungswillig und -fähig sind. Rasant fallende Zahlen von Azubis sind die Folge. Gepaart mit der Rente mit 63 gehen uns die Hände aus, die das Handwerk ausführen. Hier sind wir auf vielen Ebenen im Gespräch, um Abhilfe zu

Wir haben 2014 einen Umsatz von 90,0 Mio. € erzielt. Das macht einen Rückgang um 2,0 Mio. € bzw. 2,2 % gegenüber dem Vorjahr aus. Der Jahresüberschuss ist mit 1,3 Mio. € zum Vorjahr leicht angestiegen und ermöglicht somit erneut sowohl attraktive Ausschüttungen wie auch die Stärkung unserer Rücklagen. Wir konnten 2014 erneut deutlich die Verbindlichkeiten reduzieren und unser Eigenkapital auf 32,2 % der Bilanzsumme ausbauen. Zusätzlich haben wir die Zahl unserer Mitglieder auf nunmehr 2.044 erhöhen können. Wir haben 2014 in erheblichem Maße in den Ausbau unserer Standorte investiert. Wir haben den kompletten Ausbau der Niederlassung in Frankfurt bis Ende 2015 beschlossen und geplant. In Mainz erstellen wir bis zum Sommer 2015 eine Baustoffhalle im Anschluss an das bisherige Gebäude. Zum 16.Juni 2014 haben wir von der Firma Gnatz (Landshut) die drei Standorte Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim übernommen, die neuen Standorte in die Regionen der MEG integriert und sind dabei,diese zu MEG-Standorten zu entwickeln.

Innerhalb der MEG haben wir an allen Standorten Kundenbeiräte etabliert, um noch näher und unmittelbarer die Kommunikation mit unseren Mitgliedern und Kunden zu gewährleisten. Zur Jahresmitte scheiden dann unsere beiden nebenamtlichen Vorstandsmitglieder Dieter Lautner und Lothar Steingässer nach jahrzehntelangem, erfolgreichem Wirken wegen Erreichen der Altersgrenze aus dem Vor- Hermann Schul ner Dieter Laut tze stand aus. Der Aufsichtsrat hat Hermann Schultze und Frank Oswald zu ihren Nachfolgern gewählt, was zur Folge hat, dass ihre Aufsichtsratsmandate in diesem Jahr neu zu besetzen sind. Fra ngässer

Lothar Stei

nk Oswal

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Ein ereignisreiches und spannendes Jahr 2014 liegt hinter uns und ein nicht minder aufregendes Jahr 2015 wartet auf uns mit neuen Herausforderungen. Weitere Informationen dazu und was sonst noch in Ihrer MEG passierte und geplant ist, lesen Sie bitte in diesem Geschäftsbericht. Viel Vergnügen bei der Lektüre und auf ein baldiges Wiedersehen, spätestens bei unserer Generalversammlung. Es grüßt Sie herzlichst Ihr

Adolf Gorczynski Vorsitzender des Vorstands

Für das Jahr 2015 gehen wir von einer deutlichen Belebung des Umsatzes aus. Das gibt sowohl der Markt her als auch die Situation im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ebenso wie unsere neuen Standorte in Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim, die jetzt gut aufgestellt wurden und deutlich an Markt gewinnen sollen und werden. Wir werden die Modernisierungsoffensive in 2015 fortsetzen, um mitzuhelfen die Klimaziele auch nur annähernd zu erreichen und Aufträge für unser Handwerk zu sichern.

MODERNISIERUNGSOFFENSIVE 5

Lagebericht

zeuge, Wand und Putze entwickelten sich auf Vorjahresniveau. Unser wichtigster Bereich Farbe konnte trotz Steigerung um 1,3 % diese Rückgänge aber nicht kompensieren. Der Ertrag in der MEG-Gruppe zeigte sich weitgehend unbeeindruckt von dieser Umsatzentwicklung. Aufgrund des veränderten Produktmix und zahlreicher anderer Maßnahmen konnten wir im Ergebnis den erfolgreichen Weg auch 2014 fortsetzen.

Mitarbeiter bei bei einer Lieferantenschulung

Mitarbeiterschulungen A. Grundlagen des Unternehmens Mit dem Handwerk – für das Handwerk: Mit ihrer über 100-jährigen Tradition steht die Maler-Einkauf Süd-West eG (MEG) für Qualität, Vielfalt und Kompetenz rund um Farben, Baustoffe, Raumausstattung, Werkzeuge und Trockenbau. Wir kennen den Markt und die besonderen Bedürfnisse unserer Kunden „aus erster Hand“, denn unsere Anteilseigner sind gleichzeitig auch unsere wichtigsten Geschäftspartner. Unsere Spitzenstellung im Markt verdanken wir dem genossenschaftlichen Grundgedanken, der heute aktueller ist denn je: Viele einzelne Handwerksbetriebe bündeln nach den Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung ihre Kräfte in einem starken Gemeinschaftsunternehmen. Insgesamt über 400 Mitarbeiter an 13 Standorten* in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland arbeiten heute in unserer Unternehmensgruppe. Durch die Zusammenschlüsse der vergangenen Jahre sind wir noch schlagkräftiger geworden und bieten unseren Mitgliedern und Kunden ein komplettes Sortiment sowie die passenden Dienstleistungen und Services. *(Zweigniederlassungen in Darmstadt und Mülheim-Kärlich)

B. Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt 2014 um 1,5 % höher als im Vorjahr. In den vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater

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gewachsen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 sogar über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % lag. Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. Zum Jahresende rechnet das Bauhauptgewerbe insgesamt mit einem Umsatzzuwachs von 4 % gegenüber 2013. Die positive Entwicklung ist zum wiederholten Male vom Wohnungsbau ausgegangen, wo der Umsatz mit 6 % im Plus lag. Für den Ausbaubereich geht die Bundesvereinigung Bauwirtschaft von einer Steigerung von 2 % gegenüber dem Vorjahr aus. Der aktuelle Konjunkturbericht des Zentralverbands des deutschen Handwerks zeigt, dass 91 % der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als befriedigend oder besser einschätzen. Dies entspricht nur einem geringen Rückgang auf sehr hohem Niveau. Das Auftragspolster der Unternehmen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und liegt erneut bei 7,6 Wochen. Gleichzeitig entwickelt sich der für das Maler- und Lackierhandwerk wichtige Markt für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) stark rückläufig. Der WDVS-Markt musste in 2014 erhebliche Rückgänge verkraften, obwohl das Absatzpotenzial zur energetischen Sanierung von Fassaden aufgrund des umfangreichen Bestands an älteren Gebäuden nach wie vor groß ist. Hauptgrund für den Nachfrageeinbruch ist die deutlich wachsende Verunsicherung bei Bauinvestoren und privaten Hausbesitzer, die insbesondere durch die teilweise sehr überzeichnete und einseitige Berichterstattung über die ökologischen Folgewirkungen von Fassadensystemen, Fragen des Brandschutzes, der Wirtschaftlichkeit und über die Baukultur ausgelöst wurde. Selbst seriöse Medien haben sich auf eine verbale Schlacht gegen Dämmung und

Das höchste Gut eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter! Dies ist zwar allgemein bekannt, wird aber in der MEG auch so gelebt. Deshalb wurde den Mitarbeitern auch in 2014 wieder ermöglicht, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen, um sich über neue Verfahrensweisen und neue Produkte der Lieferanten zu informieren und sich schulen zu lassen. Auch auf der Ebene der Niederlassungs- und Teamleiter gab es zahlreiche Schulungen und Trainings. Nur durch die ständige Weiterbildung können wir unseren Kunden immer einen guten Service und eine professionelle Beratung garantieren.

Energieeffizienz eingeschossen. Hinzu kommt die seit Längerem unbeantwortete Frage, wie energetische Sanierungsmaßnahmen künftig finanziell oder steuerlich gefördert werden sollen. Aufgrund der daraus resultierenden Einstellung der Kunden, zunächst einmal abzuwarten, kann die gesamte WDVS-Branche das vorhandene Marktpotenzial nicht vollständig ausschöpfen.

C. Entwicklung der MEG Das Geschäftsjahr 2014 verlief umsatzseitig sehr enttäuschend, jedoch konnten wir im Ertrag an die erfolgreichen Vorjahre anknüpfen. Nach einem hervorragenden Start im 1. Quartal insbesondere aufgrund der außergewöhnlich guten Witterung und einem Umsatzplus von 10 %, haben wir diesen Vorsprung bereits zur Jahresmitte verloren. Der Gesamtumsatz der MEG-Gruppe wurde gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,0 Mio. € unterschritten und erreichte 90,0 Mio. €. Allen voran hatte uns dabei die bereits erwähnte Marktentwicklung im Bereich Wärmedämmung zugesetzt. Auch die Produktgruppe Trockenbau ist mit einem Umsatzrückgang von fast 1,0 Mio. € überdurchschnittlich rückläufig. Die anderen Sortimentsbereiche Boden, Werk-

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr Mitte Juni 2014 übernahm die MEG von der Firma Farben Gnatz aus Landshut drei Standorte. Durch diesen Zukauf konnten wir unser Marktgebiet deutlich ausweiten und sind nun zusätzlich in den Regionen Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim vertreten. Die neuen Standorte ergänzen unser Gebiet nahezu ideal und ermöglichen unseren Mitgliedern und Kunden kurze Wege für den Einkauf ihres Malerbedarfs. Die Niederlassungen wurden in der zweiten Jahreshälfte in jeder Hinsicht in unser Unternehmen integriert. Neben dem Erscheinungsbild und der Einrichtung wurden die Sortimente grundlegend ausgetauscht und an die Bedürfnisse des gestaltenden Handwerks ausgerichtet. Hierfür stehen uns in Kaiserslautern 925 m2, in Saarbrücken 839 m2 und in Mannheim 765 m2 zur Verfügung. Aber auch unsere bestehenden Niederlassungen werden weiter optimiert und ausgebaut; allen voran unser Standort in Frankfurt. Im Sommer wurde ein Lastenaufzug erweitert und das Dach des Hauptgebäudes grundlegend saniert. Durch diese Maßnahmen konnte das bislang nicht genutzte 1. OG zugänglich und nutzbar gemacht werden. Im November begann dann der Neubau einer Lagerhalle. Zunächst erfolgte der Teilabriss der alten Baustoffhalle, um mit der Erweiterung der Lagerfläche von 800 m2 auf zukünftig 2.500 m2 beginnen zu können. Nach der geplanten Fertigstellung im ersten Halbjahr 2015 wird die bestehende Verkaufsfläche grundlegend umgebaut, renoviert und modernisiert, um den gestiegenen Anforderungen unserer Mitglieder und Kunden gerecht zu werden. Dieser Schritt macht eine erhebliche Vergrößerung der Sortimentsbreite und -tiefe möglich und hilft uns, das Potenzial in Frankfurt noch besser ausschöpfen zu können. Auch unsere Niederlassung in Mainz wird 2015 deutlich erweitert. Der Standort erfreut sich von Jahr zu Jahr eines größeren Zuspruchs und trägt durch jährliche Umsatzsteigerungen positiv zu unserer Unternehmensentwicklung bei. Der Bauantrag für den Neubau einer zweiten Halle ist gestellt, die voraussichtlich bereits im Sommer 2015 eingeweiht werden kann und die bestehende Verkaufsfläche und Lagerkapazität nahezu verdoppelt.

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Zur kontinuierlichen Verbesserung unseres täglichen Geschäfts legt die MEG großen Wert auf die Resonanz aus der Kundschaft. Aus diesem Grund bildeten wir im Frühjahr 2014 Kundenbeiräte. In allen größeren Standorten haben sich zwischen 10 und 20 namhafte Kunden bereit erklärt, hier mitzuwirken. Ziel ist es, im ständigen Dialog gemeinsame Chancen zu nutzen, Verbesserungen anzustoßen und neue Ideen und Impulse auszutauschen. Am 20. September 2014 haben wir zu unserer zweiten Leistungsschau in Wiesbaden eingeladen. Sowohl die Besucheranzahl als auch der Messeumsatz haben sich im Vergleich zu unserer Premiere im Vorjahr mehr als verdoppelt. Eine eindrucksvolle Veranstaltung, die auch die gute Bindung zwischen dem Maler- und Ausbauhandwerk und der MEG verdeutlicht. Ein weiteres großes Marketingprojekt, das wir 2014 gestartet haben, ist unsere „Modernisierungsoffensive“. Ziel ist die sachliche Information für Endkunden zu den Themen Energieeffizienz und „Wohnen in der Zukunft“. Gemeinsam mit dem Bauingenieur Ronny Meyer haben wir an allen Standorten Profis und Endkunden in eigenen Veranstaltungen informiert, , es wurden Zeitschriften erstellt, Werbespots im Fernsehen geschaltet und sogar ein Film produziert, der bei Fachleuten der Branche großen Zuspruch und Anerkennung fand. Organisatorisch haben wir im Laufe des Jahres 2014 eine Straffung unserer Gesellschaftsstrukturen vorgenommen. Mit Wirkung zum 01. Januar 2014 haben wir zum einen die Maler-Einkauf Süd-West Handelsgesellschaft mbH mit der MEG Rhein-Main GmbH verschmolzen, die zukünftig unter dem Namen MEG Süd-West Handels GmbH firmiert. Ziel ist es, die Komplexität unserer Konzernstrukturen zu vereinfachen und Aufwendungen zu reduzieren. Außerdem haben wir die Tochtergesellschaft Fama Farbenmarkt GmbH mit der Farben Werner Mainz GmbH verschmolzen. Mit diesem Schritt fokussieren wir unser Endverbrauchergeschäft auf die klare Marke „Farben Werner“ und bündeln die Aktivitäten. Die weitere Umsetzung und Aktivierung des Endverbrauchergeschäftes wird derzeit erarbeitet.

Wesentliche Feststellung zur Ertragslage Der Konzern ist durch die Zusammenlegungen schlanker und schlagkräftiger, da wir jetzt das bestehende Einzelhandelskonzept unter einer Marke bündeln und optimieren können. Dieser Umbau führte in der Darstellung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung der MEG zu deutlichen Verschiebungen. Zur besseren Vergleichbarkeit erfolgt die nachfolgende Kommentierung der Umsätze und Roherträge zunächst auf Basis der MEG-Gruppe.

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Nach einem hervorragenden Start im 1. Quartal 2014 wurden unsere Erwartungen in den folgenden drei Quartalen nicht erfüllt. Der Umsatz der MEG-Gruppe erreichte 90,0 Mio. €; dies entspricht einem Minus von 2,0 Mio. € bzw. –2,2 %. Die darin enthaltenen Mieterlöse sind um 0,1 Mio. € auf 1,9 Mio. € gestiegen. Ab dem 2. Quartal 2015 erreichen wir eine vollständige Vermietung unserer Immobilien. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,2 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Der Rohertrag der MEG-Gruppe erhöhte sich trotz Umsatzrückgang um 0,3 % auf 32,9 Mio. €. Die um 0,9 %-Punkte höhere Handelsmarge ist u.a. der Veränderung im Produktmix geschuldet. Wie bereits erläutert, sind die Umsatzrückgänge insbesondere in den weniger margenstarken Segmenten WDVS und Trockenbau entstanden. Die Verbesserung des Rohertrags zeigt aber auch, dass wir unseren erfolgreichen Weg 2014 fortsetzen konnten. Die Forcierung unserer Eigenmarke und die Optimierungen im Einkauf spielten dabei eine maßgebliche Rolle.

Die Umsatzentwicklung der Genossenschaft weist dagegen nur einen Rückgang um 0,6 Mio. € auf 86,1 Mio. € auf. Dies ergibt sich durch die veränderte Leistungsverrechnung mit den Tochterunternehmen, weshalb auch die sonstigen betrieblichen Erträge geringer als im Vorjahr ausfallen. Der Rohertrag der Genossenschaft beträgt 28,7 Mio. € und ist damit um 0,6 Mio. € höher als im Vorjahr. In der Genossenschaft sind im Jahresdurchschnitt 24 zusätzliche Personen beschäftigt. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,9 %. In der MEG-Gruppe stiegen die Personalkosten allerdings nur um 6,1 %. Die Mitarbeiteranzahl ist insgesamt um 13 gestiegen. Im Wesentlichen ist der Aufbau durch die drei neuen Standorte begründet, aber auch die Einführung der Rente mit 63 Jahren hat uns zum Handeln gezwungen. Einigen Stellen mussten temporär doppelt besetzt werden, um wertvolles Fachwissen und einen Know-how-Transfer optimal sicherzustellen. Trotz der umfangreichen baulichen Aktivitäten in Frankfurt sind die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 0,1 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Diese Maßnahmen waren zu großen Teilen als Instandhaltungsaufwand zu berücksichtigen. Die deutlich niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen und die ebenfalls geringeren Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sind stark durch den Umbau der Konzernstrukturen beeinflusst. Neutralisiert man diesen Effekt, ist festzustellen, dass wir mit Ausnahme der Werbe- und Weiterbildungskosten in allen wesentlichen Sachkostenpositionen zum Teil deutlich niedrigere Kosten als im Vorjahr hatten. Durch die stetige Weiterentwicklung unseres Forderungsmanagements mussten wir geringere Einzelwertberichtigungen berücksichtigen, die EDV-Kosten sind nach dem SAP-Release-Wechsel in 2013 um 0,2 Mio. € niedriger und aufgrund der Optimierung unserer Fuhrparkkosten und der niedrigeren Mineralölpreise sind die Logistikkosten um 0,2 Mio. € gesunken.

Förderkreis Die fachliche und menschliche Qualifikation von Führungskräften und Mitarbeitern zu fördern ist die Zielsetzung des Förder- und Entwicklungsprogramms, das wir in Zusammenarbeit mit der Geno-Akademie im Jahr 2014 aufgenommen haben. Die ersten Förderkreise fanden vom 20. bis 24. Januar 2014 in Forsbach und vom 3. bis 7. Februar 2014 in Baunatal statt. Dabei ging es um Grundlagen der Führung, um Personalentwicklung, Vertragsrecht, Ergebnisrechnung, Vertrieb, zeitgemäße Umgangsformen und die Anziehungskraft von Marken. Die Trainerinnen und Trainer der Geno-Akademie lobten die Teilnehmer für ihr großes Engagement und für die zielführenden Diskussionsbeiträge.

Durch die moderate Zinsentwicklung konnten wir nach der deutlichen Einsparung im Vorjahr aufgrund unserer Neuordnung der Bankenlandschaft, die Zinsaufwendungen um weitere 0,1 Mio. € reduzieren. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2,4 Mio. €. Da keine o .a. Aufwendungen wie im Vorjahr anfielen, erhöhte sich der Jahresüberschuss nach entsprechendem Steueraufwand um 35 T€ gegenüber 2013 auf nunmehr 1,3 Mio. €. Wir freuen uns sehr, unsere Mitglieder an diesem Erfolg zu beteiligen, indem wir auch für das Jahr 2014 neben dem garantierten Bonus von 3,0 % wieder eine Warenrückvergütung von ebenfalls 3,0 % gewähren können.

Team der Niederlassung Mainz

Niederlassung des Jahres 2014 Das Team der Niederlasssung Mainz V. l. n. r. hinten: Hermann Durchholz, Alexander Jost, Axel Schäfer, Sebastian Schneider, Siegmar Berghäuser, Stefan Henkel, Jürgen Bäumker V. l. n. r. vorne:

Heike Treber, Patrick Samfass

Nicht auf dem Bild:

Manuel Jost

Niederlassung des Jahres 2014: Mainz

Wir haben damit für das Jahr 2014 an: Bonus-/Warenrückvergütung 4,3 Mio. € Skonti 2,7 Mio. € zurückgewährt. Daneben schlagen wir in der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 5,0 % bzw. 0,6 Mio. € vor. Sofern die Mitglieder diesem Vorschlag zustimmen, betragen die gesamten Ausschüttungen 7,6 Mio. €. Damit erzielen wir in jeder Hinsicht eine hervorragende Rendite der uns anvertrauten Gelder unserer Mitglieder.

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Wesentliche Feststellung zur Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der MEG zum 31. Dezember 2014 betrug 67,3 Mio. € und liegt damit um 1,2 Mio. € über dem Abschluss des Vorjahrs. Das Anlagevermögen der MEG beträgt insgesamt 47,7 Mio. € (Vorjahr: 44,0 Mio. €). Davon entfallen 42,2 Mio. € auf Sachanlagen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 70,8 % (Vorjahr: 66,7 %). Die Anlagenzugänge in Höhe von 6,2 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus der Kapitalerhöhung bei unserer Tochtergesellschaft MEG Süd-West Vertriebs GmbH um 4,0 Mio. €, mit der wir ein angemessenes Eigenkapital in dieser Gesellschaft geschaffen haben. Aufgrund dieser Maßnahme sind die Forderungen an verbundene Unternehmen in gleicher Höhe gesunken. Die Zugänge bei den Sachanlagen summierten sich 2014 auf 2,0 Mio. €. Hierfür waren in erster Linie die Übernahme der drei neuen Niederlassungen und die bereits begonnenen Bauarbeiten in unserer Niederlassung in Frankfurt verantwortlich. Außerdem haben wir planmäßig Ersatzinvestitionen im Bereich Fuhrpark vorgenommen. Diesen Zugängen stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,6 Mio. € gegenüber. Das Umlaufvermögen sinkt zum Vorjahr um 2,5 Mio. € und beträgt somit zum Bilanzstichtag 19,5 Mio. €. Der Wert der Vorräte beträgt 10,6 Mio. € und liegt um 2,1 Mio. € über dem Wert des Vorjahrs. Neben den neuen Standorten führten Großmengeneinkäufe zur Nutzung von Einkaufsvorteilen zu höheren Warenbeständen am Jahresende. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen im abgeschlossenen Geschäftsjahr 8,6 Mio. €. Die deutliche Reduzierung um 4,2 Mio. € steht im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung bei der Tochter Maler-Einkauf Süd-West Vertriebs GmbH. Die Forderungen an verbunde-

ne Unternehmen sind um 3,8 Mio. € geringer und betragen 3,3 Mio. €. Die liquiden Mittel vermindern sich um 0,4 Mio. €. Das Eigenkapital stieg um 1,5 Mio. € auf 21,7 Mio. €. Durch den Eintritt neuer Mitglieder und die Zeichnung weiterer Anteile erhöhte sich das Geschäftsguthaben um 0,8 Mio. € auf 13,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 32,2 %. Dies entspricht einer Steigerung um über 1,6 %-Punkte. Die positive Entwicklung unterstreicht das große Vertrauen unserer Mitglieder in ihre Genossenschaft. Die Nachfrage nach neuen und zusätzlichen Geschäftsanteilen reißt nicht ab. Gemäß § 39 unserer Satzung haben wir dem Ergebnis und unter Berücksichtigung des Vortrages 10 % (= 136 T€) den gesetzlichen Rücklagen und 20 % (= 271 T€) den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Damit beträgt die Summe der gesetzlichen und anderen Rücklagen 7,4 Mio. € zum 31. Dezember 2014. Die Rückstellungen der MEG stiegen zum Bilanzstichtag um 0,5 Mio. € auf 4,0 Mio. €. Die Pensionsrückstellungen betragen 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €) und die sonstigen Rückstellungen stiegen um 0,3 Mio. € auf 2,9 Mio. €. Die Gesamtverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € gesunken und betragen 41,6 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 2,6 Mio. € höher als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist nur zum Teil auf die Übernahme der neuen Standorte, die umfangreichen Umbauaktivitäten und die höheren Vorräte zurückzuführen. Vielmehr resultiert der Anstieg aus der gezielten Umschuldung und dem deutlichen Abbau der sonstigen Verbindlichkeiten. Diese reduzieren sich im gleichen Zeitraum um 3,4 Mio. €. Neben zwei Darlehen in Höhe von 1,1 Mio. €, die wir zur Fälligkeit vollständig tilgten, haben wir begonnen, unseren hohen Bestand an Nachrangdarlehen zurückzuführen. Diese werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten dargestellt. Ihr Wert zum 31. Dezember 2014 beträgt 13,9 Mio. € (Vorjahr: 15,7 Mio. €). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden unter Ausnutzung der gewährten Skonti beglichen.

Auszubildende im Handwerk Bereits Anfang des Jahres 2014 haben wir über den Mangel an Azubis und rückläufigen Zahlen bei Auszubildenden im Malerund Lackiererhandwerk berichtet. Leider hat sich dieser Negativtrend im Laufe des Jahres fortgesetzt. Diese Entwicklung ist allerdings schon die vergangenen zehn Jahre zu beobachten. Waren es 2003 noch rund 35.000 Auszubildende, hat sich die Zahl der Azubis in unserem Handwerk auf knapp 17.000 Auszubildende verringert. Eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass fehlende Azubis von heute fehlende Gesellen und Meister von morgen bedeuten - ein Teufelskreis! Es muss somit unser aller Anliegen sein, die Gewinnung von Nachwuchs an die oberste Stelle zu rücken und die Zukunft gemeinsam zu sichern!

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Die Finanzierung unserer langfristig gebundenen Vermögensgegenstände und darüber hinaus ein Teil des Umlaufvermögens sind durch die von unseren Mitgliedern zur Verfügung gestellten Geldern sowie durch Bankdarlehen gesichert. Die Investitionen 2014 konnten aus dem erwirtschafteten Cashflow finanziert werden. Die Liquidität der MEG war auch 2014 jederzeit im ausreichenden Maße gewährleistet. Die bilanziellen Verhältnisse der MEG sind auch im Jahresabschluss 2014 gut geordnet. Alle Positionen sind mit kaufmännischer Vorsicht bewertet und bilden eine gute Grundlage für die künftige Entwicklung des Unternehmens.

Mitglieder

Seminare im Handwerk

Seminar-Programme kamen sehr gut an Ganz im Sinne des genossenschaftlichen Förderauftrags wirken wir auch an der Förderung der fachlichen und menschlichen Qualifikation Ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter mit. Allein im Winter-Halbjahr 2013/2014 haben wir 46 Seminare und Workshops angeboten und durchgeführt. Die über 300 Teilnehmer haben die Seminare durchweg mit Bestnoten bewertet. Schwerpunktmäßig waren folgende Lieferanten und Dienstleister daran beteiligt: Akzo Nobel, Caparol, iba Institut, Knauf, Remmers und TÜV Rheinland. Diesen Partnern nochmals Dank, sicher auch in Ihrem Namen.

Der MEG gehörten zum Jahresende 2014 insgesamt 2.044 Mitglieder an. Wir konnten einen Zugang von 132 neuen Mitgliedern verzeichnen. 96 Mitglieder sind durch Tod, Kündigung, Übertragung oder Ausschluss ausgeschieden. Die Geschäftsanteile der Mitglieder sind gegenüber 2013 um 6,2 % auf 16.643 gestiegen und haben sich auf 13,2 Mio. € erhöht; sie bilden im Wesentlichen das Eigenkapital der Genossenschaft. Unsere Mitglieder profitieren von der Dividendenausschüttung, die seit Jahren deutlich über der marktüblichen Verzinsung liegt.

Mitarbeiter Herausfordernd für das Personalmanagement stellt sich der Fachkräftemangel dar. Es wird in Deutschland zunehmend schwieriger qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden. Deshalb ist es unser Ziel, die besten und fähigsten Mitarbeiter zu gewinnen, sie zu fördern und an unser Unternehmen zu binden. Im Jahresdurchschnitt ist die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im MEG-Konzern auf 366 gestiegen. Dies sind 13 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Zum Ende 2014 wurden 27 Auszubildende in sieben unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Auch in diesem Jahr gilt der Dank des Vorstands allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihr Engagement und Know-how sowie die Identifikation mit dem Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, dass die MEG-Gruppe seit Jahren als profitables und erfolgreiches Unternehmen agiert.

Effizientes Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, alle Risiken im Vorfeld zu erkennen und entsprechend zu berücksichtigen. Die MEG hat ein umfassendes Risikomanagementsystem

implementiert. Dieses ist integraler Bestandteil unseres Planungsprozesses. Die im Rahmen der Planung für das Jahr 2015 durchgeführte Risikoinventur wurde gemeinsam mit dem Vorstand sowie den jeweiligen Bereichsverantwortlichen erarbeitet. Dabei wurden die bereits dokumentierten Risiken hinsichtlich ihrer Aktualität kritisch geprüft und um neue, potenzielle Risiken ergänzt. Die unterjährige Risikomeldung erfolgt in 14-tägigen Gesprächsrunden mit dem Vorstand und dem gesamten Management. Um potenziellen Forderungsausfallrisiken gegenzusteuern, wird wöchentlich berichtet und bei Bedarf werden unverzüglich Entscheidungen zur Vermeidung von Ausfallrisiken getroffen. Liquiditätsrisiken werden insbesondere durch einen ausführlichen täglichen Finanzstatus und mittelfristige Forecasts begegnet. Die Beschaffungs- und Bestandsrisiken werden hinsichtlich der Lieferantenstruktur, Preisentwicklung sowie logistischen und organisatorischen Abläufe geprüft und überwacht. Diese Vorgehensweise ermöglicht uns die frühzeitige Identifizierung und Analyse von Risiken, die Einschätzung der damit verbundenen Auswirkungen auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage sowie das Einleiten adäquater Gegenmaßnahmen. Auch 2014 wurde die Strategie zur Vermeidung und Absicherung von Risiken konsequent verfolgt.

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Verabschiedungen „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“ sagt man. Doch so manchem Mitarbeiter fällt es dann doch nicht so leicht, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Und so steht manch einer noch für eine gewisse Zeit mit Rat und Tat als Berater zur Verfügung.

Ende 2014, nach 15-jähriger Tätigkeit für die MEG vom Vorstandsvorsitzenden Adolf Gorczynski in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Martin Gumnior (rechts im Bild, zusammen mit seiner Frau)

Auch sie sind nun im Ruhestand:

Norbert Immke, Darmstadt

Markus Göbertshan, Wiesbaden

Hans Molitor, Trier

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in vielen Sitzungen über die Belange der Genossenschaft umfassend informiert. Bei der Inventur haben der Genossenschaftsverband e.V. und der Aufsichtsrat mitgewirkt und durch Prüfungen die Richtigkeit der Aufnahmen bestätigt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2015 gehen wir von einer Steigerung des Umsatzes aus. Neben der allgemeinen Marktbelebung werden wir auch durch unsere neuen Standorte, die jetzt gut aufgestellt sind, deutlich an Markt gewinnen. Unser Umsatzziel liegt bei 95 Mio. € (vor Warenrückvergütung, Boni und Skonti), was einer Steigerung um 4,5 % entspricht. Die Umsätze des 1. Quartals lagen jedoch unter denen des Vorjahrs. Diese Entwicklung haben wir allerdings bereits berücksichtigt, da das Vorjahresquartal aufgrund der ungewöhnlich milden Witterung eine Ausnahme darstellte. Bei Marge, Kosten und Ergebnis gehen wir von einer moderaten Steigerung aus. Den Schwerpunkt unserer Investitionen sehen wir im laufenden Jahr bei unserer Niederlassung in Frankfurt und der Erweiterung unser Verkaufs- und Lagerfläche in Mainz. Somit wird sich auch 2015 eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Bilanzund Ertragskennziffern ergeben. Der Vorstand bedankt sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen, da dieses Geschäftsergebnis ohne die partnerschaftliche Zusammenarbeit nicht möglich gewesen wäre. Wir bitten weiterhin um Ihre Einkaufstreue und Unterstützung für die zukünftige Entwicklung Ihrer eigenen MEG. Wiesbaden, den 05. Mai 2015 Der Vorstand

Der Risikokatalog beinhaltet eine ausführliche Sammlung und Messung der Risiken aus unterschiedlichen Risikofeldern. Dieser schließt insbesondere die Forderungsausfall-, Liquiditäts- und Preisänderungsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ein. Insbesondere für die beiden erstgenannten Risiken führen die eingeleiteten Maßnahmen zu einer Reduzierung der erwarteten Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Aus unserer Sicht sind in keinem Unternehmens- oder Aufgabenbereich bestandsgefährdende Risiken oder solche mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar. Damit sind unsere Mitglieder an einer dauerhaften, stabilen und dienstleistungsorientierten Genossenschaft und ihren Erfolgen beteiligt.

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Adolf Gorczynski



Peter Eckhoff



Dieter Lautner



Lothar Steingässer

SPECTRUM_express

Die Express-Version für Web und mobile Endgeräte Die kostenfreie Express-Version zur Gestaltung von Fassaden und Innenräumen mit Farbe und Material gibt es auf unserer Homepage und kann ebenfalls mit dem Smartphone und Ihrem Tablet genutzt werden. SPECTRUM_express finden Sie unter www.meg.de:

• Bibliothek mit Beispielbildern und Kollektionen zahlreicher Industriepartner zur fotorealistischen Gestaltung • Fassaden, Innenräume, Hotelzimmer und viele weitere Räumlichkeiten stehen zur Verfügung • Speicherung der eigenen Entwürfe, um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt den Entwurf weiter zu bearbeiten • Cloud-Service • SPECTRUM_TV: Sehen Sie Ihre Entwürfe auf mehreren Endgeräten gleichzeitig



Treten Sie ein in die nächste Dimension der Farbgestaltung! Ob mit Vorlagen oder eigenen Bildern: Gestalten Sie Wohnräume oder Fassaden ganz einfach und individuell!

Neue Standorte Süden Zu den Zielen unserer langfristigen Unternehmensstrategie gehört auch der Ausbau unseres Niederlassungsnetzes, um unseren Mitgliedern und Kunden kurze Wege für den Einkauf ihres Materialbedarfs aus einer Hand zu bieten. Aus diesem Grund haben wir zum 16. Juni 2014 drei Standorte der Firma Gnatz in Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken übernommen und im Jahr 2014 in die MEG integriert. Die neuen Standorte ergänzen unser Gebiet nahezu ideal. Es gab viel zu tun an den neuen Standorten. Neben dem Erscheinungsbild und der Einrichtung mussten die auf die Bedürfnisse des gestaltenden Handwerks ausgerichteten MEG-Sortimente in den neuen Standorten eingeführt werden. Die Verkaufs- und Lagerflächen der Standorte machten dies relativ problemlos möglich. In Kaiserslautern haben wir 925 m2, in Saarbrücken 839 m2 und in Mannheim 765 m2 zur Verfügung. Die qualifizierten und freundlichen Mitarbeiter wurden von der MEG übernommen. Sie konnten sich auf der Generalversammlung am 24. Juni 2014 in Wiesbaden schon von der Bedeutung ihres neuen Arbeitgebers als handwerkseigenes Unternehmen überzeugen. Das gestaltende Handwerk in den Regionen der neuen Standorte kann sich jetzt nicht nur an einem umfassenderen, bedarfsgerechteren Sortiment erfreuen, sondern hat auch die Möglichkeit, als Mitglied einer starken

Gemeinschaft mitzubestimmen und in den Genuss von deutlich über dem Kapitalmarkt liegender Verzinsung der Einlagen zu kommen. Hier Bilder der aktuellen Sortimentsbestückung an den neuen Standorten der MEG.

Niederlassung Saarbrücken

Niederlassung Kaiserslautern

Niederlassung Mannheim

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Umbau Frankfurt

Ein erhebender Anblick: Die neue Lagerhalle in voller Länge

Mehr Platz für Kundenwünsche • Bessere Parkmöglichkeiten auf dem umgebauten Parkplatz

Seit November 2014 läuft der Umbau bzw. der Neubau einer Lagerhalle in unserer Niederlassung Frankfurt. Zunächst mussten umfassende Erdbewegungen vorgenommen werden, um mit der Erweiterung der

• Erweitertes Sortiment für den Materialeinkauf aus einer Hand Der Rückumzug des Fachmarkts aus der neuen Baustoffhalle in die sanierten Räumlichkeiten inklusive Neueinrichtung soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

uarbeiten mit

Beginn der Ba

rät

schwerem Ge

Lagerfläche von 800 m² auf 2.500 m² beginnen zu können. Dieser Schritt macht eine erhebliche Vergrößerung der Sortimentsbreite und -tiefe möglich.

Damit wird es für Sie noch komfortabler, wenn es um die Deckung Ihres Materialbedarfs aus einer Hand geht. Wir freuen uns darauf, Sie bald noch schneller und umfangreicher bedienen zu können, denn nach endgültiger Fertigstellung erwartet Sie eine noch leistungsfähigere Niederlassung der MEG in Frankfurt.

• Mehr Lagerfläche und somit schnellere Lieferzeiten • Be- und Entladestation in der Halle für unsere Kunden und Lieferanten Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch! Die Halle ist „gedeckelt“, jetzt geht es an den Fußboden.

Der Innenausbau kann beginnen...

Die Fertigstellung der Halle soll bis Mitte des Jahres 2015 abgeschlossen sein. Anschließend steht der Innenausbau der Halle zum provisorischen Fachmarkt an, damit der Umzug der jetzigen Verkaufsfläche in die Halle stattfinden kann. Grund hierfür: Die bestehende Verkaufsfläche wird grundlegend umgebaut, renoviert und modernisiert, um den gestiegenen Anforderungen unserer Mitglieder und Kunden gerecht zu werden.

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Bericht des Aufsichtsrats

Der Ausschuss für Sortimente hielt 2014 vier Sitzungen. Hier lagen die Schwerpunkte der Beratungen in der Sortimentsgestaltung der neuen Niederlassungen, im Ausbau der CONPART-Marke sowie der Optimierung der Zusammenarbeit innerhalb der GenoColor-Gruppe. Der Ausschuss für Finanzen und Verwaltung trat 2014 zu insgesamt fünf Sitzungen zusammen. Dabei wurde ausführlich der 2014 erfolgte Konzernumbau erörtert, ebenso aber auch die Kapitalausstattung unserer Tochtergesellschaften, die Personalentwicklung sowie die Tätigkeiten und Feststellungen von interner und externer Revision.

Thomas Heymann Vorsitzender des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Rahmen seiner Aufgaben, die ihm kraft Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zukommen, beraten und ihn bei der Geschäftsführung überwacht. Er hat sich über alle wichtigen Entwicklungen unterrichten lassen und war in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden. Soweit erforderlich, hat er seine Zustimmung erteilt. Die notwendigen Beschlüsse wurden ordnungsgemäß gefasst. Auch zwischen den gemeinsamen Sitzungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes wurde durch die regelmäßigen Treffen des Aufsichtsratsvorsitzenden und seines Stellvertreters mit den Mitgliedern des Vorstandes ein stetiger Dialog gewährleistet. Die Tätigkeit des Aufsichtsrates der Maler-Einkauf SüdWest eG (MEG) im Geschäftsjahr 2014 war von der Neuausrichtung der Gremienarbeit innerhalb unserer MEG gekennzeichnet. Durch die Bildung verschiedener Ausschüsse des Aufsichtsrats wurde die Tätigkeit für die Mitglieder des Aufsichtsrats intensiver und arbeitsteiliger. Themenschwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrates mit dem Vorstand waren die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Bauplanungen in Frankfurt und Mainz, Erwerb und Integration der neuen Standorte in Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim sowie die Zusammenarbeit mit den anderen Malereinkaufsgenossenschaften in der GenoColor. Ferner haben wir uns sehr intensiv mit der notwendigen Überarbeitung der Satzung und der Kreditgrenzen befasst. Insgesamt tagte das Gesamtgremium des Aufsichtsrates im Jahr 2014 fünfmal. Ergänzend zur Tätigkeit des Gesamtgremiums beraten

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in der Regel quartalsweise verschiedene Ausschüsse, in denen spezielle Unternehmensbereiche und/oder Sachverhalte intensiver erörtert und erläutert werden. Die Ausschüsse tagten 2014 wie folgt: Der Ausschuss für Vertrieb tagte 2014 insgesamt viermal. Schwerpunkte der Beratungen bildeten die Modernisierungsoffensive, der Ausbau des Marketings sowie die Konzeption und Implementierung von Kundenbeiräten in allen Regionen.

Gewinnverteilung: Jahresüberschuss Gewinnvortrag Jahresüberschuss einschl. Gewinnvortrag

1.283.925,94 € 68.894,82 € 1.352.820,76 €

Einstellung

Gesetzliche Rücklage

136.000,00 €

Andere Ergebnisrücklagen

271.000,00 €

Bilanzgewinn

945.820,76 €

5 % Dividende

624.508,50 €

Weitere Einstellung Gesetzliche Rücklage

14.000,00 €

Andere Ergebnisrücklagen

199.000,00 €

Vortrag auf neue Rechnung

108.312,26 €

Der Immobilienausschuss tagt generell nur bei Bedarf. Im Jahr 2014 fanden zwei Sitzungen statt. Hier wurden insbesondere die Bauvorhaben in Frankfurt und Mainz wie auch die Fertigstellung unseres Umbaus in Wiesbaden erörtert. Der Personalausschuss tagte 2014 viermal. Hier wurden die Veränderungen im Vorstand durch das Ausscheiden der Herren Lautner und Steingässer vorbereitet. Ebenso wurde über neue Kandidaten für den Aufsichtsrat, Entlohnungsfragen und die Geschäftsordnungen beraten. Über die Beratungen werden in der jeweils folgenden gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat dann alle Gremienmitglieder informiert, um einen bestmöglichen Kenntnisstand zu gewährleisten. An den Bestandsaufnahmen zum Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat mitgewirkt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat geprüft. Zum Bericht des Vorstandes und dem Vorschlag zur Gewinnverwendung hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilt und empfiehlt der Generalversammlung die Annahme. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand war, wie auch in den vergangenen Jahren, überaus konstruktiv und von großer Offenheit getragen. Die letzte ordentliche Generalversammlung fand am 24. Juni 2014 statt. Alle Beschlüsse wurden ordnungsgemäß und mit großer Mehrheit bzw. einstimmig gefasst. Thomas Meuser schied nach 15 Jahren Tätigkeit im Aufsichtsrat aus dem Gremium aus. Wir danken Herrn Meuser auch noch einmal an dieser Stelle Thomas Meuser für seine Leistungen und den Einsatz in diesem Gremium.

In diesem Jahr scheiden zur Generalversammlung turnusgemäß folgende Mitglieder aus dem Aufsichtsrat aus: Haico Böhmer Werner Nonnenmacher Andreas Orth Hermann Weyrich Herr Orth scheidet in diesem Jahr wegen Erreichens der Altersgrenze aus. Bei allen übrigen Kandidaten ist die Wiederwahl zulässig.

Andreas Orth

Der Aufsichtsrat hat beschlossen, Frank Oswald Hermann Schultze mit Wirkung vom 26. Juni 2015 in den Vorstand als nebenamtliche Mitglieder zu berufen. Sie Frank Osw ald treten damit die Nachfolge von Dieter Lautner und Lothar Steingässer an, die wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Vorstand ausscheiden. Die beiden Aufsichtsrat-Mandate der Herren Oswald und Schultze stehen somit zur Neubesetzung in der Generalversammlung Hermann Sc hultze diesen Jahres ebenfalls an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement in und für unsere MEG. Ihnen gebührt große Anerkennung für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Leistungen, die ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens trotz der widrigen Umstände im Geschäftsjahr 2014 waren. Gleichermaßen bedankt sich der Aufsichtsrat auch ganz besonders bei den Mitgliedern und Kunden für ihre Verbundenheit und Treue zur MEG.

Wiesbaden, 20. Mai 2015 Aufsichtsrat Thomas Heymann – Vorsitzender –

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Leistungschau 2014

ohne Natürlich nicht

Eine technische Meisterleistung der MEG-IT. Und auch ein dickes Lob an die Kollegen bei der Auftragserfassung in SAP.

...

Stiftungsstand

Gutes Wetter und tolle Stimmung auf der Leistungsschau

Und es gab re

ichlich zu Esse

n ...

Es war wieder ein tolles Fest für die ganze Familie. Zur großen Leistungsschau am 20. September 2014 kamen über 2.000 Besucher nach Wiesbaden. Über 80 Industriepartner boten interessante Informationen, Neuheiten und attraktive Angebote. Auf dem Geno/CONPART-Stand wurde viel geboten. Mit Informationsständen waren auch die „Modernisierungsoffensive Rhein-Main“, „Modernisierungsoffensive Eifel-Mosel-Hunsrück“ und die Maler-Einkauf Süd-West Stiftung e. V. vertreten. Ebenfalls stark vertreten mit Informationsständen waren die Landesinnungsverbände Rheinland-Pfalz und Hessen und die Innung Wiesbaden Rheingau Taunus. Der Ladys-Treff bot modische Accessoires und Deko-Ideen für die Damen und hatte entsprechend großen Zulauf. Ein großes, spannendes Rahmenprogramm sorgte für beste Unterhaltung. Dabei kam auch die Jugend voll auf ihre Kosten. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „DIXI DUCKS“ und für das leibliche Wohl wurden auserlesene kulinarische Genüsse geboten. Ein Gewinn für alle – Besucher, Aussteller und das MEG-Team – war das schöne Familienfest, da waren sich alle einig. Wer gut und günstig eingekauft hatte, konnte zusätzlich bei der großen Verlosung attraktive Preise gewinnen. Und auch für die kleinen Gä gab es Progra ste mm: Kindersc hminken!

rammpunkt:

Ein toller Prog

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tionen

die Waren-Auk

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Unsere Jubilare 2014 Woran erkennt ein Unternehmen, dass sich seine Mitarbeiter wohlfühlen und mit dem Unternehmen idendifizieren? An der Firmenzugehörigkeit! Und es gab 2014 einige Jubiläen, die für sich sprechen. Von 35 Jahren, über 25-jährige, 20-jährige, 15-jährige und 10-jährige Firmenjubiläen war alles vertreten. Diese Jubiläen wurden natürlich traditionell mit Feiern für die Mitarbeiter gewürdigt. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Kolleginnen und Kollegen für ihr langjähriges Engagement und ihre Unterstützung der Maler-Einkauf Süd-West eG und freuen uns natürlich auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Gerharz, Holger

Alasovic, Ivan Denzinger, Günter Fritsch, Rainer Krämer, Simone Müller, Thomas Pretzer, Wilfried

Wiebories, Bernd Witsch, Gerhard

Heinz, Gabriele Krichbaum, Klaus Staudt, Erich

Bechthold, Hannelore Bock, Sylvia Buss, Dirk Frank, Konstantin Göbel, Bernd Guckes, Thomas Ramazani, Hussain Schäfer, Lutz Schäfer, Mirco Schröder, Michael Wilczynski, Arne Wurm, Chris

Jahresabschluss 2014 Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung per 31. Dezember 2014*

* Hierbei handelt es sich um eine Kurzfassung, die nicht in vollem Umfang der gesetzlichen Form entspricht. Der vollständige Jahresabschluss liegt zur Einsicht in den Geschäftsräumen der MEG aus.

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A. Bilanz

zum 31. Dezember 2014 in Euro

Passiva

Aktiva

Geschäftsjahr 2014



Vorjahr

A. Anlagevermögen

A. Eigenkapital

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen 2. Geschäfts- oder Firmenwert II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

I. Geschäftsguthaben 1. Verbleibende Mitglieder 2. Ausgeschiedene Mitglieder 3. Gekündigte Anteile

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

5.726,79 97.354,25 103.081,04

38.202.758,54 3.581.751,96 463.792,41

21.896,47 12.983,25

39.568.431,24 2.818.207,81

42.248.302,91

402.258,35

4.585.010,66 27.651,00

560.011,66 27.651,00

568.147,02 129.651,13 5.310.459,81

505.219,79 129.651,13

Anlagevermögen 47.661.843,76

44.046.310,70

B. Umlaufvermögen

Geschäftsjahr 2014

12.812.208,55 214.273,67 150.150,00 13.176.632,22

II. Kapitalrücklage

Vorjahr

12.041.960,98 173.628,57 125.510,00

109.112,05

103.862,05

III. Ergebnisrücklage 1. Gesetzliche Rücklage 2.096.000,00 2. Andere Ergebnisrücklagen 5.351.000,00 7.447.000,00

1.936.000,00 4.872.000,00

IV. Bilanzgewinn 1. Gewinnvortrag 68.894,82 107.296,67 2. Jahresüberschuss 1.283.925,94 1.248.822,78 3. Einstellung in Rücklagen 407.000,00 408.000,00 945.820,76 Eigenkapital 21.678.565,03 20.201.081,05 B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen 818.914,63 2. Steuerrückstellungen 185.294,42 3. Sonstige Rückstellungen 2.949.136,61 3.953.345,66

712.126,17 118.196,06 2.639.698,89 3.470.021,12

C. Verbindlichkeiten

I. Vorräte 1. Roh- und Betriebsstoffe 20.342,35 12.786,40 2. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.604.455,62 10.624.797,97 8.552.982,91 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 522.461,65 606.810,32 2. Forderungen aus verb. Unternehmen 3.330.985,23 7.082.486,93 3. Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 886.365,12 1.381.066,29 4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.859.376,21 8.599.188,22 3.723.052,55 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

263.161,78

666.528,23

C. Rechnungsabgrenzungsposten aktiv

125.003,49

3.957,52

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.964.920,30 17.400.600,10 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.887.194,54 2.191.801,50 3. Verbindlichkeiten aus Annahme gezogener und Ausstellung eigener Wechsel 998.007,32 997.740,50 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundener Unternehmen 1.948.335,64 2.596.643,05 5. Sonstige Verbindlichkeiten 15.843.626,73 41.642.084,53 19.218.094,53 Summe Passiva 67.273.995,22 66.075.981,85

Summe Aktiva 67.273.995,22 66.075.981,85

22

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B. Gewinn-und-Verlust-Rechnung Maler-Einkauf Süd-West eG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 in EUR Geschäftsjahr 2014 1. Umsatzerlöse 86.112.787,21 2. Sonstige betriebliche Erträge 1.645.538,05 87.758.325,26 3. Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs stoffe und für bezogene Waren 59.041.878,60 Rohertrag 28.716.446,66 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben

Vorjahr 86.704.235,83 2.908.280,67 61.510.075,42 28.102.441,08

10.967.463,58 2.250.048,39 13.217.511,97

9.912.803,91 2.008.562,12

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.564.180,31

2.615.416,19

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

9.241.364,44

Zwischensumme 7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

11.805.544,75 3.693.389,94

6.255,51 93.733,87 38.499,41

11.300.354,08 2.265.304,78 275,16 1.705.580,86 45.287,24

Zwischensumme

138.488,79 1.751.143,26

10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

0,00 1.426.025,34 –1.287.536,55

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

2.405.853,39

0,00 1.495.659,45 2.520.788,59

MEG-Stiftung Wie bereits in den vergangenen Jahren hat es sich der Verein auch in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, Projekte im Bereich der Ausbildung, der geistigen und sozialen Förderung, der Weiterbildung oder der Projekt- und Forschungsförderung finanziell zu unterstützen. Daher hat das Gremium in der Stiftungs-Mitgliederversammlung im Frühjahr 2014 eine Förderabgabe in Höhe von gut 10.000 € verabschiedet. Unterjährig wurden unterschiedlichste Förderideen und -projekte an das Gremium herangetragen und vorgestellt. Nun war es endlich so weit. Nach der vergangenen Mitgliederversammlung wurden durch den Vorstand die Förderprojekte festgelegt. Somit erhält das Projekt „Ausbildungs-Offensive“ der Innung Rhein-Main, welches sich die Sicherung von gut ausgebildeten Nachwuchskräften zur Aufgabe gemacht hat, einen Förderbeitrag in Höhe von 5.600,00 €. Weitere 5.000,00 € kommen den

Projekten „Salz“ und „Handwerks-Inklusion“ des Landesinnungsverbands RheinRheinland-Pfalz zugute. Sollten auch Sie förderfähige Projekte betreuen oder von selbigen Kenntnis haben, so wenden Sie sich gerne mit Ihrer Idee an den Vorstand der Stiftung. Gerne begrüßen wir Sie auch als Mitglied in unserer Stiftung. Helfen Sie mit, gemeinnützige Projekte und den Nachwuchs zu fördern!

12. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 155.020,87 13. Außerordentliches Ergebnis 0,00 14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 891.376,34 920.620,98 15. Sonstige Steuern 230.551,11 1.121.927,45 196.323,96 Jahresüberschuss 1.283.925,94

1.248.822,78

16. Ergebnisvortrag 68.894,82 107.296,67 1.352.820,76 1.356.119,45 17. Einstellungen in gesetzliche Rücklagen 136.000,00 136.000,00 18. Einstellungen in freiwillige Rücklagen 271.000,00 407.000,00 272.000,00

Bilanzgewinn 945.820,76

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948.119,45

erinnung (v. l.): die Maler- und Lackier Scheckübergabe an und Lackierererschäftsführer der Mal Felix Diemerling (Ge orsitzender der dsv stan Vor i, nsk czy innung), Adolf Gor en Jobmann st Stiftung e. V. und Jürg Maler-Einkauf Süd-We g Rhein-Main) nun erin kier Lac und er(Obermeister der Mal

Scheckübergab e an den LIV Rheinland-Pfal Adolf Gorczyn z (v. l. n. r.): ski, Vorstands vorsitzender de Süd-West Stiftu r Maler-Einkau ng e. V., Norbe f rt de Wolf, Ge des Fachverba schäftsführer ndes, Hans-Albe rt Ar no ld Vorsitzender Au († 7. April 2015 sschuss Bildung ) im Fachverband

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C. Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens (in Euro) Anschaffungs-/ Zugänge Herstellungskosten Geschäftsjahr (historisch) 2014

Umbuchungen Geschäftsjahr 2014

Abgänge Geschäftsjahr 2014

Abschreibungen Geschäftsjahr 2014

Abschreibungen (kumuliert) 2014

Buchwert (31. Dezember 2014)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte u. ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen

489.445,79

685,47

0,00

0,00

16.855,15

484.404,47

5.726,79

2. Geschäfts- oder Firmenwert

52.832,00

100.000,00

0,00

0,00

15.629,00

55.477,75

97.354,25

100.685,47

0,00

0,00

32.484,15



542.277,79

539.882,22

103.081,04

II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

62.897.463,92

97.986,38

5.414.886,07

1.664.359,32

402.258,35

274.275,96

68.714.608,34

212.741,90 0,00 –212.741,90

2.036.621,66

0,00

0,51 285.059,40

1.676.400,47 855.295,69

0,00

0,00

285.059,91

2.531.696,16

25.005.433,15 3.212.434,03 0,00 28.217.867,18

38.202.758,54 3.581.751,96 463.792,41 42.248.302,91

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen

585.010,66

4.000.000,00

0,00

0,00

0,00

0,00

4.585.010,66

2. Beteiligungen

47.750,00

0,00

0,00

0,00

0,00

20.099,00

27.651,00

3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

505.219,79

62.927,23

0,00

0,00

0,00

0,00

568.147,02

4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

129.651,13

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

129.651,13

4.062.927,23

0,00

0,00

0,00

Summe Anlagevermögen 70.524.517,71 6.200.234,36

0,00

1.267.631,58

20.099,00

5.310.459,81

285.059,91 2.564.180,31 28.777.848,40

47.661.843,76



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informativ und werbefrei an die Bürger in der Region wendet und aufklären möchte.

Die energetische Modernisierung unserer Wohnhäuser ist eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahrzehnte. Doch viele Hauseigentümer sind verunsichert: Was ist richtig, was ist falsch? Rechnet sich die Dämmung eines Hauses? Lohnt es sich, auf alternative Energien umzusteigen? Eine teilweise negative Berichterstattung in den Medien hat dem so wichtigen Thema „Energieeffizienz“ in der jüngsten Vergangenheit sehr geschadet.

So stehen eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit regelmäßigen Presseberichten, TV-Sendungen und aktiver Internetvernetzung mit Social-Media-Nutzung im Vordergrund. Hinzu kamen im Herbst 2014 insgesamt neun Bürger-Info-Abende.

Dennoch gibt es keine Alternative zum Energiesparen und Klimaschutz. Deshalb müssen wir jetzt voller Entschlossenheit die Initiative ergreifen und gemeinsam mit unseren Handwerkern und Energieberatern einen Weg definieren, wie wir hier bei uns zu Hause mehr Energieeffizienz erreichen. Zugleich brauchen die Bürger eine klare Orientierung bezüglich der Möglichkeiten, die eine energetische Modernisierung bietet. Die Zeit ist reif für eine Art „Star Alliance“ im Energiesparund Modernisierungsmarkt. Auf Initiative des Darmstädter Bauingenieurs und Energiespar-Experten Dipl.-Ing. Ronny Meyer wurde im Sommer 2013 im Rhein-Main-Gebiet ein Energiespar- und Modernisierungsnetzwerk von qualitätsorientierten Topunternehmen gegründet, die den Zukunftsmarkt bewegen und dominieren sollen.

Unter dem Titel Modernisierungsoffensive geht es um Marktbedeutung und Marktanteile. Es geht um Vorteilspartnerschaften und einen nutzungsorientierten Qualitätsanspruch. Denn nur wenn man gemeinsam über die Energiespar-Chancen aufklärt, informiert und intensiv motiviert, dann profitieren die Bürgerinnen und Bürger sowie die regionalen Unternehmen. Seit Anfang des Jahres 2014 ist auch die Maler-Einkauf Süd-West eG (MEG) Partner dieser Initiative, die sich

Der Kern ist eine einheitliche Energiespar- und Modernisierungssprache, die man bei einem 1-Tages-Seminar zum „Zertifizierten Modernisierungsberater“ erlernt. Denn nur durch eine einheitliche Beratung mit immer derselben richtigen Aussage gewinnen Hauseigentümer das Vertrauen in die energetische Gebäudemodernisierung zurück. „Ein Modernisierungsberater gibt Hauseigentümern und Mietern eine erste, kostenlose Orientierung, ob sich eine energetische Modernisierung des Hauses lohnt und was genau getan werden muss“, erläutert Adolf Gorczynski, Vorstandsvorsitzender der MEG: „Jeder Handwerker kann sich zum Modernisierungsberater weiterbilden und sich damit ein großes Marktpotenzial erschließen.“ Infos können Sie formlos anfordern unter: [email protected]

Veranstaltung in Michelstadt

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Veranstaltung in der Handwerkskammer Rheinhessen in Mainz

Startschuss in Friedberg

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Wir gedenken der verstorbenen Mitglieder unserer Genossenschaft

D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Genossenschaft 2014 2013 Tochtergesellschaften 2014 2013 Kaufmännische Mitarbeiter 189 170 40 45 Gewerbliche Mitarbeiter 77 72 60 66 Gesamt 266 242 100 111 Außerdem wurden im Durchschnitt 27 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 21).

2. Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder

Anzahl der Geschäftsanteile

Anfang 2014

2.008

15.670

Zugang 2014

132

1.841

Abgang 2014

96

868

2.044

16.643

Ende 2014

Die Anzahl der Mitglieder hat sich im Geschäftsjahr 2014 um 36 erhöht. Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder sind um 770.247 € höher als im Jahr 2013. Die Höhe des Geschäftsanteils beträgt 770,00 €. Es besteht keine Haftsumme.

3. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband e. V., Wilhelm-Haas-Platz, 63263 Neu-Isenburg

4. Mitglieder des Vorstands

5. Mitglieder des Aufsichtsrats

Adolf Gorczynski, Walluf

Thomas Heymann, Geisig

Vorsitzender des Vorstands

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Hermann Schultze, Bernkastel-Kues Peter Eckhoff, Seevetal Vorstand

Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Andreas Orth, Oestrich-Winkel Schriftführer

Frank Oswald, Geisenheim Dieter Lautner, Wiesbaden Vorstand

Lothar Steingässer, Darmstadt Vorstand

Stellv. Schriftführer

Haico Böhmer, Weiterstadt Ulrich Bomm, Bendorf Christof Doege, Mainz-Kastel Holger Leisenheimer, Windesheim Thomas Meuser, Wiesbaden ( bis 24. Juni 2014 ) Werner Nonnenmacher, Mainz Hermann Weyrich, Michelstadt

Die gesetzliche Prüfung nach § 53 Genossenschaftsgesetz (GenG) unter Einbeziehung der Buchführung, des Jahresabschlusses zum 31. Dezembner 2014 sowie des Lageberichts wurde durch den Genossenschaftsverband e. V. durchgeführt. Über das Ergebnis der Prüfung wird in der Generalversammlung am 25. Juni 2015 Bericht erstattet. Maler-Einkauf Süd-West eG, 5. Mai 2015

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Aufrichtige

Anteilnahme Hans Albert Arnold Marc Barkies Herbert Beer Winfried Fey Norbert Gehrsitz Egon Haupert Roland Imhof Reinhold Körber Karl-Ludwig Krauter Rita Lautner Helmut Lenz Wilhelm Mohr Gerd Rossel Erika Schneider Hans Schwarzer Heinz Dieter Tilger Maria Vornholt

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